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Ratgeber - Infos rund um Fische

Zierfische

Was ist zu bedenken?

 

Wer die Absicht hat, sich ein Aquarium zuzulegen, sollte vorher verschiedene Umstände bedenken. Der Aufstellort für das Becken sollte weder direkter Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein, noch in einer dunklen Ecke des Raumes stehen. Ist der Standort ausgemacht, kann man den Kauf anpeilen. Wie groß soll das Becken sein? Fachleute empfehlen, kein zu kleines Becken zu kaufen. Für Aquaristik-Anfänger wäre ein Becken mit einem Fassungsvermögen von etwa 60 Litern ein guter Beginn. Größe und Form des Beckens sind auch abhängig von den Fischarten, die es bewohnen sollen. Die Größe des Beckens ist für ausgewachsene Fische zu berechnen. Für die Einrichtung ist erlaubt, was gefällt. In erster Linie sollen sich aber die Bewohner des Beckens darin wohlfühlen. Ein artenbezogenes Becken verlangt meist eine andere Einrichtung als ein sogenanntes Gesellschaftsbecken, in dem verschiedene Fischarten vergesellschaftet sind. Für die meisten Zierfische reicht klares, bakterienarmes Wasser. Viele Zierfischarten stammen entweder als Wildfänge oder Nachzuchten aus afrikanischen Seen. Hiesiges Leitungswasser entspricht somit nicht dem Wasser ihrer Herkunftsgebiete. Eine Aufbereitung ist deshalb wichtig. Nach jedem Wasserwechsel fügt man dem Leitungswasser Wasseraufbereiter und Starterbakterien hinzu. Durch diese Zusätze wird das Wasser für die Fische schneller verträglich. Mindestens alle vier Wochen sollte ein Teilwasserwechsel stattfinden. Einen kompletten Wechsel nimmt man meist nur vor, wenn ein Krankheitsbefall nachweisbar ist. Bevor man das Becken mit Fischen besetzt, ist ein Vorlauf von etwa drei Wochen ratsam. In dieser Zeit kann man das Becken mit verschiedenen Steinen, Gegenständen und Pflanzen einrichten.

 

Noch mehr Tipps für Anfänger

Bei der Besetzung eines Aquariums mit Fischen sollte man sich vorab von Fachleuten beraten lassen. Nicht alle Zierfische leben friedlich miteinander. Auch wenn das Herkunftsgebiet identisch ist, kann es zu Problemen kommen. Beim Kauf von Pflanzen für das Aquarium achtet man darauf, Pflanzen von verschiedener Größe einzusetzen. Manche Pflanzen eignen sich für verschiedene Fischarten nicht. Das Futter ist eine wichtige Voraussetzung für das Wohlergehen der Fische. Neben Trockenfutter wird zum Teil auch Lebendfutter benötigt. Meistens reicht es aus, die Bewohner des Aquariums einmal am Tag zu füttern, am besten etwa zur gleichen Uhrzeit. Wer mehr als nötig füttert, riskiert Krankheiten der Fische. Besondere Anforderungen stellen Einrichtung und Betrieb eines Salzwasseraquariums. Anfängern der Aquaristik wird deshalb geraten, sich zunächst mit Süßwasserfischen zu beschäftigen. Sie sind nicht nur pflegeleichter, sondern auch kostengünstiger.